Inklusion


Es ist normal, verschieden zu sein.

An der Monte Balan wird Inklusion gelebt: von der ersten bis zur zehnten Klasse. Wir bringen damit zum Ausdruck, dass die Verschiedenheit der Menschen zum einen eine Grundbedingung, zum anderen auch ein Ziel unserer Erziehungsarbeit ist, nämlich das Fördern der Verschiedenheit der Kinder und Jugendlichen zur Entfaltung ihrer Persönlichkeiten. Es geht also nicht nur darum, Kinder mit einem speziellen Förderbedarf in eine Klassengemeinschaft zu inkludieren, sondern im Besonderen auch darum, die Akzeptanz und die Normalität von Verschiedenheit bei allen Schülern/-innen zu entwickeln – im Sinne einer positiven Haltung und wohlwollender Wertschätzung. Dies gilt natürlich auch bezüglich unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir sehen Diversität als eine Bereicherung unseres Schullebens an, letztlich des gesamten gesellschaftlichen Lebens. Verschieden zu sein ist einfach normal.

Diversität ist die Erkenntnis, dass uns Vielfältigkeit grundlegend bereichert.

In einer engeren Definition beinhaltet der Begriff „Inklusion“ das Zusammenlernen und -leben von Menschen mit und ohne Behinderungen. Jedes Kind soll mit seinen Stärken, Schwächen und Fähigkeiten ganzheitlich wahrgenommen werden und entsprechend seiner Entwicklung lernen, arbeiten und wachsen.
Pro Klasse arbeiten stets zwei Pädagogen/-innen und ein/-e Schulbegleiter/-in mit den Schülerinnen und Schülern. Sie führen sie an die Materialien und Themen heran. Für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden von allen Beteiligten gemeinsam Förderpläne erstellt und regelmäßig weiterentwickelt. Kind und Eltern sind durch Zielgespräche in diesen Prozess miteingebunden. Zusätzlich unterstützt ein Fachdienst-Team, bestehend aus Heilpädagoginnen, Montessori-Therapeutin, Lerntherapeutin und anderen externen Therapeutinnen, das Arbeiten mit den Kindern und Jugendlichen – entweder in Kleingruppen oder auch in Einzelstunden. Darüber hinaus arbeiten wir mit dem Mobilen Sonderpädagogischen Dienst (MSD) und externen Experten/-innen zusammen, die uns beratend zur Verfügung stehen. Der regelmäßige Austausch zwischen Pädagogen/-innen bzw. Therapeutinnen und dem Elternhaus unterstützen die pädagogische Arbeit der Schule, nur so können die individuellen Bedürfnisse verstanden und umgesetzt werden. Der Fokus liegt dabei stets beim jeweiligen Kind, um eine optimale Begleitung anzustreben.