Alumni-Netzwerk


Herzlich Willkommen beim Alumni-Netzwerk
Was ist Alumni?

 
 Alumni heißt die Ehemaligen. Das Alumni-Netzwerk hat sich zusammengeschlossen, um den Kontakt zwischen ehemaligen Schülerninnen und Schüler, Pädagogeninnen und Pädagogen, Ehrenamtlichen, Eltern, der Schule und dem Förderverein zu fördern und aufrecht zu erhalten.
Ferner soll das Netzwerk den heutigen Schülern/-innen und Eltern wichtige Informationen zu Ausbildung, Studium und Beruf aus erster Hand liefern.
Wer könnte das nicht besser als die Ehemaligen der Monte Balan?

Das Alumni-Netzwerk soll z.B. im Rahmen von Veranstaltungen den Ehemaligen untereinander aber auch den jetzigen Schülern/-innen ein Podium bieten, sich auszutauschen, Verabredungen zu treffen und Erinnerungen aufzufrischen. Es soll aber auch möglich sein, im Netzwerk Kontakte zu knüpfen, um z.B. Praktikumsplätze zu erhalten bzw. anzubieten, über Auslandserfahrungen zu berichten und Unterstützung bei der Berufswahl zu erhalten. Und nicht zuletzt sollen die Ehemaligen die Möglichkeit bekommen, die Schule und ihre Projekte weiterhin aktiv zu unterstützen.

Anmelden können sich alle, die jetzt an der Schule sind oder früher an der Schule waren:
Also Schüler/-innen, Eltern, Ehrenamtliche und Pädagogen/-innen.
Wer sich anmeldet, erhält im ersten Schritt regelmäßige Informationen zu den geplanten Veranstaltungen an der Schule und zu den geplanten Alumni-Veranstaltungen.

Das Netzwerk lebt also von seinen Mitgliedern, um die wir hier aktiv werben.
Wer sich beim Netzwerk anmelden möchte, schickt bitte eine E-Mail an alumni@montessori-muenchen.de



Arbeitskreis Alumni organisierte am 4.4.2017 ein „World-Café“ mit ehemaligen Monte-Balan-Schülerinnen und Schüler

Es wäre doch schön, wenn man als Ehemaliger noch ein wenig Kontakt zu seiner alten Schule hätte. Wenn wir ein Netzwerk von Ehemaligen hätten, die sich zeitlebens mit der Monte Balan verbunden fühlen. Aber was hätten die Schüler davon, die gerade erst unsere Schule verlassen haben? Diesen Überlegungen ging der Arbeitskreis (AK) Alumni am 4. April 2017 in einem so genannten World-Café nach.
Hier nun ein paar Fragen an den Moderator der Veranstaltung, Jens Coldewey, vom AK Alumni der Monte Balan:

Jens, Ihr hattet für den Abend ehemalige Schüler eingeladen und sie mit Eltern diskutieren lassen. Was habt Ihr Euch von dem Abend versprochen?

Die Idee eines Alumni-Netzwerks beruht darauf, möglichst viele abgehende Schülerinnen und Schüler einzubinden, damit sie Kontakt zur Schule halten können. Nachdem heute bereits 15-jährige in dutzenden sozialen Netzwerken eingebunden sind, stellt sich für uns die Frage, wie wir ein Alumni-Netzwerk so attraktiv gestalten können, dass die Schulabgänger ihm gerne beitreten. Wir wollten Ideen dafür sammeln, was für junge Erwachsene interessant sein könnte.

Und dafür habt Ihr ehemalige Monte-Balan-Schüler eingeladen?

Genau. Es erwies sich als Glücksfall, dass der vorletzte Abgangsjahrgang untereinander sehr gut vernetzt ist und die Einladung als Gelegenheit zu einem „kleinen Klassentreffen“ genutzt hat. Statt der benötigten fünf oder sechs Ehemaligen stand plötzlich ein Dutzend junger Leute in der Tür und freute sich, die alte Schule mal wieder zu sehen.

Wollten sie alle mitarbeiten?

Nun ja, für einige war die Aussicht auf das anschließende Bier mit den alten Freunden sicher mindestens so wichtig, wie die gemeinsame Arbeit, aber das ist ja auch in Ordnung. Andere haben sich mit Feuereifer in die Arbeit gestürzt. Ich bin immer wieder begeistert von der sozialen Kompetenz und der Reife, die viele unserer Ehemaligen an den Tag legen.

Wie seid Ihr vorgegangen?

Die eigentliche Herausforderung lag darin, dass uns allen nicht wirklich klar war, was an diesem Abend herauskommen könnte. Wir brauchten also ein sehr offenes Format, das es erlaubt, in großen, heterogenen Gruppen Ideen zu generieren und auch zu dokumentieren. Schließlich wollte der AK Alumni ja auf den Ideen weiterarbeiten. So kamen wir auf das Format des World-Cafés.

Gab es auch Kaffee?

Leider nein, da können wir durchaus noch besser werden. Beim World-Café hat jeder Tisch ein eigenes Thema. Wir hatten zum Beispiel einen Tisch zu Thema „Treffen“, einen anderen zu „Praktika und FSJ“, einen dritten zu „MOS und FOS“ und so weiter. Die Teilnehmer diskutieren das Thema jeweils für 15 Minuten und schreiben ihre Ideen und Einfälle jeweils auf das „Tischtuch“, dann geht es weiter zum nächsten Tisch. Dort finden sie die Notizen der vorigen Gruppen und können jeweils darauf aufbauen. Dadurch haben alle Teilnehmer die Möglichkeit, zu jedem Thema zu arbeiten. Damit das nicht in Chaos abgleitet, bleibt ein „Gastgeber“ pro Tisch die gesamte Zeit sitzen und führt die neuen Gruppen in die Ideen ihrer Vorgänger ein.

Wie habt Ihr die Gastgeber festgelegt?

Wir haben einfach die Jugendlichen gefragt – und sie haben einen tollen Job gemacht!

Was ist rausgekommen?

Der Abend war darauf angelegt, Ideen zu generieren, nicht Entscheidungen zu fällen. Von daher muss der AK Alumni mit den fünf entstandenen Tischdecken weiterarbeiten. Es haben sich aber einige klare Muster ergeben. So scheinen die wichtigsten Adressaten die aktuellen Abschlussklassen zu sein: Ihnen können die ehemaligen Mitschüler aus erster Hand erzählen, welche Möglichkeiten sie nach der Monte Balan haben, und worauf sie dabei achten müssen. Das wäre für viele Ehemalige auch durchaus attraktiv, schließlich können sie zum Teil ihren alten Freunden helfen. Und wer sich gerade auf die eigenen Abiturprüfungen vorbereitet, oder mitten im FSJ oder einer Lehre steckt, kann viel authentischer Tipps geben, als irgendwelche offiziellen Stellen.

Was würdet Ihr beim nächsten Mal anders machen?

Zunächst muss das World-Café seinem Namen auch Ehre machen: Es sollte auch für das leibliche Wohl gesorgt werden. Dann müssen wir definitiv auch daran arbeiten, unsere Alumni-Gäste besser vorzubereiten. Wer meint, zu einer Party zu kommen und dann feststellt, dass man nach einem anstrengenden Tag noch mal arbeiten soll, ist vielleicht nicht so begeistert. Und schließlich ist es vermutlich wichtiger, Schüler aus unseren Abgangsklassen mit Alumnis zusammen zu bringen, als Eltern.

Danke für das Interview.

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