Schulbegleitung – im BfD oder in Festanstellung



An der Monte Balan werden Schüler*innen mit Förderbedarf zusätzlich von Schulbegleiter*innen im Schulalltag unterstützt. Schulbegleitung kann bei uns in Festanstellung oder im Rahmen des Bundesfreiwilligendiensts (kurz BFD) erfolgen.

Hier finden Sie die genauen Stellenbeschreibungen:



Bilderleiste Schulkonzept Inklusion 2021

Ehemalige Schulbegleiterinnen und -begleiter berichten

Diese Zeit ist oft eine lehrreiche Erfahrung, die prägend für das weitere Leben sein kann. Hier erzählen Ehemalige wie es ihnen während ihrer Schulbegleitung ergangen ist, welchen Herausforderungen sie sich gegenüber sahen und welche Erfahrungen sie mit den Kindern machen durften.


Bundesfreiwilligendienst (BFD) im Schuljahr 2021/22, Bereich Erdkinderplan 7/8
von Katharina Weiss

Als ausgebildete Schreinerin – auf der Suche nach Umorientierung und einer neuen Herausforderung – habe ich hier an der Monte Balan im September 2021 als Schulbegleiterin angefangen.
Von den Mitarbeitenden wurde ich sofort in das pädagogische Team aufgenommen. Dieses Team aus Klassenpädagogen und -pädagoginnen, dem Fachdienst und weitern Schulbegleitern und -begleiterinnen war mir in den letzten Monaten immer eine große Unterstützung in schwierigen Situationen oder auch bei verschiedenen anderen Fragen. Auch konnte ich mich durch die Unterstützung mit eigenen Ideen und Anregungen in den Klassenteams zu unterschiedlichen Projekten einbringen.
Ich komme jeden Morgen sehr gerne in die Schule und freue mich auf die abwechslungsreiche Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen. An einem normalen Schultag unterstütze ich die Schüler und Schülerinnen mal mehr und mal weniger beim Arbeiten. An einem Praxistag hingegen haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit sich in verschiedene praktische Projekte einzuwählen, an diesen Tagen fahre ich immer mit einer kleinen Gruppe in die Holzwerkstatt, in der wir zusammen mit dem Technik-Lehrer verschiedene Dinge aus Holz bauen.
Kein Tag ist wie der andere und es gibt jeden Tag neue Herausforderung und Überraschungen. Immer wieder freue ich mich, wenn einer der Schüler oder Schülerinnen mit Förderbedarf etwas Neues gelernt hat oder etwas an dem er oder sie schon lange arbeitet schafft.


Mein BFD-Jahr an der Monte Balan
von Rebecca Camol

Als ich meinen Bundesfreiwilligendienst an der Monte Balan anfing, war ich selbst gerade erst mit der Schule fertig geworden. Ich kam von einer Regelschule, die Montessori-Pädagogik hingegen kannte ich nur aus Erzählungen. Ich wusste nicht genau, was mich erwarten würde, mein BFD-Jahr an der Monte Balan sollte also eine ganz neue Erfahrung für mich werden.
Vom ersten Tag an habe ich mich an diesem Ort und inmitten aller Kinder und Kolleg*innen sehr wohlgefühlt.
Als Schulbegleiterin arbeite ich hauptsächlich sehr eng mit den Kindern zusammen und biete ihnen im Schulalltag meine Unterstützung an, wann immer sie gebraucht wird. Mit jedem Tag lerne ich die Kinder besser kennen und wachse mehr und mehr in meine Aufgabe hinein. Wir erleben die Kinder in allen möglichen Gemütszuständen, fröhlich und traurig, stolz und frustriert, gelassen und wütend, wobei man lernt, mit allen Situationen entsprechend umzugehen. Es wird nicht langweilig.
Besonders schön sind für mich die Momente, in denen ich Fortschritte bei den Kindern beobachten kann.
Neben der Arbeit mit den Kindern gefällt mir besonders der Einblick in die pädagogische Arbeit, den ich bekomme. Als Teil des Kollegiums lerne ich viel darüber, wie der Unterricht an einer Montessori-Schule geplant wird, worauf im Umgang mit den Schüler*innen besonders geachtet wird und wie man ihren Gedanken, Gefühlen, Wünschen und Sorgen begegnen kann. Dabei kann ich immer auf Ansprechpartner*innen zurückgreifen, mit denen ich mich austauschen kann.
Anfangs habe ich mein freiwilliges Jahr an der Monte Balan vor allem als Orientierungsmöglichkeit für meine berufliche Zukunft gesehen. Im Laufe der Zeit habe ich für mich festgestellt, dass es viel mehr als nur das ist. Ich lerne unglaublich viel durch und über die Kinder und dabei auch über mich selbst. Wir teilen Gedanken und Gefühle miteinander, gehen zusammen durch die schönen und die schwierigen Momente und meistern gemeinsam den Schulalltag. Das schweißt zusammen und ich werde all diese schönen Erfahrungen für mein weiteres Leben mitnehmen können, unabhängig davon, welchen Beruf ich eines Tages ergreifen werde.
Meine Entscheidung für einen BFD an der Monte Balan habe ich zu keinem Zeitpunkt bereut und würde es jedem und jeder weiterempfehlen, der oder die gerne mit Kindern und Jugendlichen arbeitet.


Schulbegleitung in der Oberstufe 7/8 – Schuljahr 2018/2019
von Kathi und Luzia

Als Schulbegleitung von zwei Jugendlichen mit Down-Syndrom besteht unser Alltag einerseits aus der Betreuung der Kinder im Schulalltag und andererseits aus einem engen Austausch mit dem Fachdienst und den Pädagogen*innen.
Diese Unterstützung und die Erfahrungen brachten uns einen enormen Schritt weiter, vor allem, weil wir beide noch nie zuvor solch einen engen Kontakt mit Inklusionskindern hatten. In der Oberstufe durften wir außerdem alle paar Wochen mit nach Schlehdorf fahren (ein außerschulischer Lernort der Monte Balan, Anmerkung), wo die Schüler*innen größtenteils selbst für sich sorgten und praktische Arbeiten leisteten. Die Entwicklungen, die sie dort erlebten, waren eine große Bereicherung für uns. Es war toll, zu sehen wie sich ihre Persönlichkeiten entwickelten und sie Aufgaben übernahmen, die wir ihnen sonst nicht zugetraut hätten.
Wenn man dafür bereit ist, eine starke Bindung mit den Kindern einzugehen, ist dieser Job eine wirklich schöne Erfahrung.


Eine Erfahrung fürs Leben – Schulbegleiterin im Schuljahr 2013/14
von Hanna Krause

Cynthia Rohde SchulbegleiterinAls Schulbegleiterin ist man wie ein Vermittler zwischen den Pädagogen*innen, den Eltern und dem Kind.
Man beobachtet und unterstützt das Kind, wenn es Hilfe wünscht, um seinen Schulalltag zu meistern.
Man lacht, streitet, lernt und weint gemeinsam und wächst in der gemeinsamen zeit zusammen.
Es ist ein Balanceakt zwischen loslassen und festhalten – dabei kann sich das Kind jeder Zeit fallen lassen und wird vom Schulbegleiter/der Schulbegleiterin aufgefangen. Natürlich vorausgesetzt, dass das Kind vertraut mir.
Eine wundervolle Erfahrung fürs Leben!


Mg 3887Mein Jahr als Zivi an der Monte Balan
von Moritz Moll

Mir persönlich hat das Jahr an der Monte Balan sehr viel gebracht!
Ich habe mein Abitur mit 18 gemacht und habe das Jahr an der Monte Balan als Zivildienstleistender verbracht. Für mich war dieses Jahr die Chance, mich auf die große Entscheidung über meine berufliche Zukunft vorzubereiten. Ich habe zum ersten mal die Verantwortung für zwei Kinder übernommen und habe als Autoritätsperson, aber auch durch das Zusammensein mit den Kindern, viel gelernt. Die Zeit möchte ich auf keinen Fall missen und habe mich danach bereit gefühlt, mein Studium zu beginnen.

Unter den Pädagogen*innen und Schulbegleitern*innen war die Stimmung locker und auch die Zusammenarbeit innerhalb der Klassen hat sehr gut geklappt. Ich habe bis heute immer noch guten Kontakt zu den Kindern, die ich begleitet habe.
Ich kann es nur jedem empfehlen, diese Chance zu nutzen und ein Jahr als Schulbegleiter zu arbeiten!
Heute bin ich mit meinem Bachelorstudium als Kommunikationsdesigner fertig und fange im Herbst in einem Gestaltungsbüro an zu arbeiten. Nebenher habe ich noch einige freie Projekte.


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